WWS setzt Zeichen gegen Rassismus

Rassismus ist ein echtes Problem in Deutschland. Und fängt mit Vorurteilen an.

Die Westerwaldschule Waldernbach setzt ein Zeichen gegen Alltagsrassismus. Die Vorsicht-Vorurteile-Aufkleber auf dem Schulgelände sollen auf Alltagsrassismus aufmerksam machen

Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem in Deutschland. Es reicht von Mikroagressionen, über Alltagsrassismus und rassistische Diskriminierung bis hin zu Gewaltübergriffen rechtsextremistischer Gruppen und Einzelpersonen gegen Menschen aufgrund der ihnen zugeschriebenen oder tatsächlichen Herkunft, ethnischen Zugehörigkeit oder Religion.

Foto (von links nach rechts): Doris Poppe (Schulleiterin), Sarah Schlicht (Schulsozialarbeit), Kathrin Georg (Koordinierungs- und Fachstelle, Vielfalt Westerwald)

64% der Deutschen finden, dass Rassismus in Deutschland ein großes oder sogar sehr großes Problem ist.1

1 Vgl.: ARD-Deutschlandtrend, August 2018

Deshalb setzt sich die Westerwaldschule gegen Rassismus und für Vielfalt ein. Gemeinsam mit der Partnerschaft für Demokratie Vielfalt Westerwald und der Schulsozialarbeit wurden in der Vergangenheit vielfältige Projekte zur Demokratieförderung in der Westerwaldschule durchgeführt. Unter Anderem konnte Projekte mit dem Verein ‚Creative Change e. V.‘ umgesetzt werden, das mobile Lernlabor der Anne Frank Bildungsstätte eingeladen werden sowie Begegnungstage für fünfte Klassen mit Erlebnispädagogen realisiert werden. Dabei standen politische Bildung und die Förderung des sozialen Zusammenlebens im Vordergrund