06476-661  Adolf-Weiß-Str. 2, 35794 Waldernbach

Unser Konzept

Unterricht

  • Im Unterricht, besonders im Fach Arbeitslehre, aber auch Deutsch, Englisch und Gesellschaftslehre, ist ab der 5. Klasse die Berufsorientierung fester Bestandteil des Lehrplans. Unsere Schüler lernen Berufs- und Arbeitsbereiche kennen, nehmen Einblicke in die Arbeitswelt von heute, lernen Bewerbungen und Lebensläufe zu schreiben und bei Bewerbungsgesprächen zu bestehen.

  • Als Mittelstufenschule bietet die Westerwaldschule für alle Schüler*innen der Klassen MB und PB 8, 9 und 10 einen Berufsschultag (sechsstündig) an unserer Partnerschule, der Wilhelm-Knapp-Schule. Dadurch können sie Einblicke in die Arbeitsweise an einer Berufsschule nehmen, sie lernen bestimmte berufliche Schwerpunkte kennen (Wirtschaft und Verwaltung, Umwelt, Holz und Metallwerkstatt, Ernährung, Gesundheit). Durch die enge Zusammenarbeit der beiden Schule ist auch der Übergang für viele Schüler in die Berufsschulen, Berufsfachschule, Fachoberschulen oder beruflichen Gymnasien leichter.

Zusätzliche Lernangebote

  • In der jährlich stattfindenden Projekt- und Wanderwoche bieten wir für die Vorabschlussklassen spezielle Bewerbertrainings an, die von externen Anbietern durchgeführt werden.

  • Betriebserkundungen und Expertenbefragungen bereichern besonders in den Projektwochen den Unterricht und bieten Einblicke in den regionalen Arbeitsmarkt.

Beratungen

Neben allgemeinen Informationen ist es vor allen Dingen die individuelle Beratung, die erfolgreich den Prozess der Orientierung bei den Jugendlichen begleitet.

Den Schüler*innen und ihren Eltern stehen mehrere Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Im schulischen Berufsberatungszentrum bietet Frau Riebel von der Bundesagentur für Arbeit regelmäßig jeden Monat individuelle Beratungen an. Sie besucht auch regelmäßig die Vorabschluss- und Abschlussklassen.

  • Ebenso begleitet Frau Gütter in ihrer Eigenschaft als Koordinatorin für die Berufsorientierung die Schüler*innen möglichst individuell. Sie hat wöchentliche Sprechstunden und steht darüber hinaus nach Vereinbarung auch zu anderen Zeiten zur Verfügung. Frau Riebel und Frau Gütter arbeiten dabei eng zusammen und stimmen ihre Beratung aufeinander ab.

  • Für Schüler*innen der Klassen PB 8 und 9 steht zudem der Berufseinstiegsbegleiter Herr Dorn hilfreich zur Seite.

Aktionen

  • Schulinterne Berufsmesse: Jährlich bieten wir eine Schulmesse an der Westerwaldschule an, die es den Schüler*innen ab Klasse 8 ermöglicht, heimische Firmen näher kennen zu lernen. Dabei bieten die Firmen Einblicke in die Berufsbilder und bringen oftmals Auszubildende mit, die den Jugendlichen authentisch vermitteln können, wie Ausbildung funktioniert und welche Anforderungen und auch Chancen sich bieten.

  • Alljährlich findet die sogenannte KomPo-7-Testung für den Jahrgang 7 statt. Hier werden die Interessen der Schüler*innen ebenso ermittelt wie die Kompetenzen. Die Lehrkräfte werden für die Durchführung der Testung eigens fortgebildet und arbeiten mit anerkanntem Test- und Auswertungsmaterial. Über die Ergebnisse werden ausführliche Berichte erstellt, die zusammen mit den Jugendlichen und ihren Eltern im Rahmen der Entwicklungsgespräche ausführlich besprochen werden.

  • Alle Schüler*innen werden ermuntert, am jährlich stattfindenden Girls- und Boys-Tag teilzunehmen.

  • Die Schule hält immer die Augen auf nach zusätzlichen externen Angeboten. So konnten die Jugendlichen in den letzten Jahren den Berufstruck des Elektro und Metallhandwerks besuchen, waren auf allen Do-It-Berufsmessen der Region und an den Tagen der Ausbildung der Industrie- und Handelskammer sowie auf einigen Berufsmessen z.B. in Frankfurt und Gießen. Ebenfalls bewirbt die Schule besonders die jährlichen Informationsveranstaltungen des Hessencampus (das ist der Zusammenschluss der beruflichen Schulen im Kreis Limburg Weilburg: Wilhelm-Knapp-Schule, Adolf-Reichwein-Schule, Peter-Paul-Cahensly-Schule, Friedrich-Dessauer Schule und Technikerakademie mit Glasfachschule).

Praktika

  • Die Westerwaldschule bietet ihren Schüler*innen zwei zweiwöchentliche Praktika (jeweils eines in den Jahrgangsstufe 8 und 9). Diese werden sorgfältig vor- und nachbereitet und von den Klassen- und Fachlehrern Arbeitslehre begleitet. Die Schule verfügt über eigens erstellte Praktikumsunterlagen und –konzepte, die an die Schulformen und Jahrgänge angepasst sind.